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4. Afrikanische Identität

"Ich bin, weil wir sind" - afrikanische Identität bedeutet Teilhabe an einer kollektiven Identität in Gemeinschaft in lebendiger Gemeinschaft mit den Ahnen.

Land und Boden war Gemeinschaftseigentum der Stämme und damit unveräußerlich, da es nicht nur den Lebenden sondern auch den Ahnen gehörte. Jedoch kannten die Afrikanischen Völker die Vergabe von Nutzungsrechten. Nach dem Tod des Nutznießers fiel das Land automatisch wieder dem Stamm zu.

Dagegen hielten - und halten bis heute - deutsche Siedler ihre deutschen "Kaufverträge", die ihr Recht auf rechtmäßigen Besitz des einst okkupierten Landes beurkunden, während die afrikanischen Völker heute ihr Eigentum zurückfordern. Dieser Konflikt ist politisch wie juristisch noch nicht entschieden.

Buschmannzeichnungen


  1. Ravensberger Erweckungsbewegung und Heidenmission
  2. Die Kolonialdiskussion und die Rolle der Mission
  3. Menschen in Afrika - Zerstörung ihrer Lebensformen
  4. Afrikanische Identität
  5. Die "Schutzverträge"
  6. Die Reservatsfrage
  7. Januar 1904 - Der Krieg beginnt
  8. Entscheidung am Waterberg
  9. Völkermord in der Omaheke
  10. Deutsche Helden !?
  11. Konzentrationslager und Zwangsarbeit
  12. Mandats- und Apartheidszeit
  13. Bewältigung einer traumatischen Vergangenheit